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(ca. 7. Jh. n. Chr.) war ein Anhänger von Nāgārjunas
Mādhyamika-Philosophie.
Er war ein Fürstensohn und für eine Zeitlang Minister
seines Vaters. Er wurde Mönch und starb als Rektor der berühmten buddhistischen
Universität Nalanda.
Hauptwerke:
- 1. Bodhicaryāvatāra, Der Eintritt in den
Lebensweg der Erleuchtung (s.
Text 93,
77). Deutsche Übersetzung von Richard Schmidt
(Paderborn 1923, Ferd. Schöningh);
- 2. Siksā-samuccaya, „Die Summe geistiger
Schulung", eine Anthologie klassischer Mahāyāna-Sutras mit verbindendem Text.
Den Rahmen dafür bilden zusammenhängende ,Leitverse" (kārikā) Sāntidevas, die
durch die ausgewählten Texte erläutert werden.
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